Wasserstand des Qinghai-Sees erreicht das Niveau der 1970er Jahre

Datum: 28.02.2019, 09:07 Quelle: China Tibet Online

„Analysen aufgrund der Materialien des Klimazentrums der Provinz Qinghai zufolge gab es 2018 im Einzugsgebiet des Qinghai-Sees außergewöhnlich mehr Niederschläge, die zur ständigen Erhöhung des Wasserstandes des Qinghai-Sees führten. Mittlerweile hat der Wasserstand das Niveau von Anfang der 1970er Jahre erreicht, was sehr selten zu sehen ist.“ Dies teilte Ma Zhanliang, ein hochrangiger Ingenieur des Klimazentrums der Provinz Qinghai, mit. 

Der Qinghai-See ist Chinas größter Binnensalzwassersee auf dem Hochland. Es handelt sich um ein wichtiges Gewässer, das die ökologische Sicherheit des Nordostens des tibetischen Hochlandes wahrt, und eine natürliche Schutzwand zu Vermeidung dafür ist, dass sich die Desertifikation vom Westen nach Osten erstreckt. Die Merkmale der ökologischen Umwelt und ihre Evolution spiegeln im großen Maß die Entwicklungstendenz der ökologischen Umwelt des tibetischen Hochlandes wider und üben einen großen Einfluss auf die Regionen Qaidam-Becken, Sanjiangyuan und Qilian-Gebirge aus. 

Laut Ma haben die vermehrten Niederschläge die Abflussmengen verschiedener Flüsse im Einzugsgebiet gesteigert, was zur ständigen Erhöhung des Wasserstandes des Qinghai-Sees führt. Der Wasserstand hat sich vom Jahr 2005 insgesamt um 2,55 Meter erhöht. Obwohl sich der Wasserstand des Qinghai-Sees stetig erhöht, fördert dies, dass das umgebende Klima feuchter und wärmer wird. Zugleich kommt es dem Schutz der umgebenden Öko-Umwelt zugute. 

Quelle: chinanews.com 

(Redakteur: Daniel Yang)

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